10.09.2016

Costa Rica - Meine Reiseerfahrungen Teil 1

Hallo Ihre Lieben,

es wird jetzt endlich Zeit dass ich meinen Reisebericht über Costa Rica abtippe. Die Klausuren sind vorbei, es sind Semesterferien und jetzt habe ich endlich Zeit in tollen Erinnerungen zu schwelgen. Meinen Mexico-Bericht habt ihr ja schon (hoffentlich) gelesen, und vielleicht auch mitbekommen, dass es im Anschluss gleich weiter nach Costa Rica ging. Wir haben uns für eine Reise nach Mexico und Costa Rica entschieden. Zwei wirklich unterschiedliche Länder und der Kulturschock ließ auch gleich am ersten Tag grüßen. Aber fangen wir von vorne an. 

Costa Rica....

Ein Land für Ökotouristen und Naturliebhaber. Rainforest Lodges, Berghotels und schöne Strandunterkünfte. Viele Nationalparks und unzählige Tiere zum Beobachten. Unterschiedliche Landschaften, von Wüste bis hin zu saftig grünen Wiesen. Wind, Regen und purer Sonnenschein mit tropische Temperaturen. Ruhesuchende und Abenteuerlustige. Alle kommen auf ihre Kosten. All diese Facetten hat nur ein einziges Land zu bieten.



Und genau das ist der Grund, wieso wir uns auch für dieses Land entschieden haben. Man googelt und informiert sich ja ein bisschen über ein Land, in welches man gerne reisen möchte. Und Google & Co. versprachen wirklich abenteuerliches. Doch kann Costa Rica das auch einhalten? Oder sind alle Bilder nur gephotoshopt? Tja das haben wir versucht herauszufinden auf unserer Individual-Reise.

Unsere Route 

(die stand selbstverständlich vorab NICHT fest
und selbstverständlich haben wir uns vorab NICHT über das Land informiert :-) )

Alajuela - La Fortuna - Monteverde - Sámara - Uvita 


Vorab, wir hatten ehrlich gesagt, überhaupt keine Ahnung von diesem Land. Außer ein paar Bilder und Freizeitaktivitäten habe ich mich nicht sonderlich informiert. Wir sind etwas blauäugig von Mexico nach Costa Rica gereist. Das Hotel haben wir am Flughafen kurz vor dem Check-in gebucht. Wir hatten Glück, dass uns ein Angestellter von Starbucks das WLAN von den Angestellten freischaltete, weil es sonst am Flughafen kein kostenloses WLAN gab.... Ich liebe seither Starbucks noch mehr ! ! !

Nun, eine Unterkunft geführt von Deutschen sollte es letztlich sein. Klang auf den ersten Blick wunderbar. Vielleicht könnten die Auswanderer ein paar Tipps weitergeben... Also buchten wir und kamen an... Und das Erste was wir zur Begrüßung hörten, war kein herzliches Hallo sondern "wie kann man nur so blauäugig sein". :-) "Ihr Deutschen kommt hier her und habt keine Ahnung von dem Land"...
Kalle, der Kölner hat einen ganz eigenen Humor. Man muss diese Art von Humor und Witz verstehen und mögen, um mit ihm klar zukommen. Er meinte es ja nicht böse. Im Gegenteil, er war letzten Endes eine Art PapaKalle für uns. Ein Helfer in der Not. Nachdem uns gehörig der Kopf gewaschen wurde, kamen wir auch auf den Boden der Tatsachen zurück. Costa Rica ist ein sehr teures Land. Es wird als die Schweiz Mittelamerikas bezeichnet. Es gibt zwar Busse die einen von A nach B bringen, aber dennoch muss man viel Zeit investieren. Es gibt eine hohe Inflationsrate und kaum gute Straßen... Essen gehen ist sehr teuer und die Unterkünfte im Vergleich zu den Nachbarländern auch. Es ist auch einfach etwas abenteuerlicher.... Individueller eben :-)

Die Landschaft ist selbst bei Regen ein Traum
Nunja.... um von der Unterkunft in Alajuela wegzukommen gestaltete sich schwieriger als gedacht. Alajuela ist ein guter Einstieg für Costa Rica Besucher. Es ist sehr nahe zum Flughafen und nicht in der überfüllten großen Stadt San Jose. Eigentlich landen alle erst einmal in Alajuela.

Aber wie kommt man denn nun von dort zu den ganzen Ausflugszielen?!? Wir hatten Glück und freundeten uns mit einem deutschen Pärchen in der Unterkunft von Kalle an. Auch diesen wurde der Kopf erst einmal von Kalle gewaschen :-) Sie wollten anschließend sogar ihre ganze Reiseroute umwerfen.... Es geht also jedem so. Die beiden hatten ein Auto und so war schnell abgemacht, dass wir die ersten beiden Tage zusammen verbringen werden. Wir wurden von den Beiden im Jeep mitgenommen.... wofür wir sehr dankbar waren. PapaKalle organisierte alles und gab uns Tipps, wo wir hinsollten.


Wasserfall: Catarata del Toro

Und so ging es zu unserem ersten Ausflug.... Dem Catarata del Toro oder auch Wasserfall des Stieres genannt. Er ist mit seinen 126 Metern der höchste Wasserfall Costa Ricas und liegt nordwestlich des Vulkan Poas.





Die Autofahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Ich glaube ca. 3 Stunden. Obwohl die Strecke an sich nicht weit war (ca. 30 Km). Ihr müsst wissen, die Straßen sind zum Teil nicht die Besten. Oft gibt es nur eine holprige Schotterpiste. Hier könnt ihr maximal 30 - 40 km/h fahren. Aber aus dem Auto kann auch die tolle Landschaft bestaunt werden... Als wir dann endlich ankamen, hat sich die lange Fahrt mehr als gelohnt. Wenn ihr dorthin gelangt, gibt es ein kleines Cafe. Ihr könnt Euch was zu trinken kaufen und einfach die Aussicht genießen.




Als wir dort waren, wurden gerade Fotos von Kolibris gemacht. Es war sehr spannend das Ganze zu beobachten. Die kleinen Vögel wurden mit verführerischen Zuckerwasser angelockt und es waren wirklich unzählige süße kleine Kolibris dort versammelt. Sie flogen nur so in Scharen umher. Sie sitzen entweder auf den Ästen gleich am offenen Cafe, oder natürlich kamen sie auch in unsere Nähe. Wenn sie direkt neben einem schweben hört man laut ihre Flügel schlackern :-) Sie fliegen sehr dicht vor euer Gesicht, aber habt keine Angst und schreckt nicht davor weg. Sie tun einem ja nix :-)



Der Abstieg zum Wasserfall kostet 10,00 $. Aber er ist jeden $ wert. Ein wunderschöner atemberaubender Wasserfall inmitten des Regenwaldes. Man kann ihn von oben schon gut erkennen und erahnen wie er von Nahem wirkt. Der Wasserfall mündet in einem Kessel umringt von Bäumen des Regenwaldes. Die Stimmung ist wirklich magisch. Das Rauschen des Wasserfalls inmitten vom Dunst des Nebels. Ich kann es euch nicht in Worte beschreiben, ihr müsst es einfach selber gesehen haben. Touristenmassen werdet ihr hier nicht begegnen. Wir waren fast allein unterwegs und waren sehr froh um diesen Tipp von PapaKalle.

Eines der schönsten Bilder. Ich könnt die Ruhe und Fruchtbarkeit dieses Landes auf nur einem Bild erkennen.
Costa Rica hat so viel zu bieten. So eine Schönheit der Natur. 




Der Abstieg zum Wasserfall ist sehr angenehm. Der Aufstieg eher weniger :-) Ihr solltet aber unbedingt festes Schuhwerk anhaben. Da es so hoch im Gebirge ist, ist es sehr bewölkt und feucht-warm. Aber zum Wandern einfach nur ideal. Der Abstieg dauert wie schon gesagt nicht allzu lange (über 400 Treppenstufen).



Ich denke wir waren eine halbe Stunde unterwegs. Und ihr werdet mit diesem Anblick belohnt !!!!!



Der Ausflug war einer der Schönsten, und dann auch noch gleich zu Beginn. Unsere anfängliche "Abneigung und Angst" vor dem Land war auf einmal verflogen. Es ist wunderschön hier.

Ihr müsst wissen, wir erlitten einen leichten Kulturschock. Von dem riesigen luxuriösen Mexico, kommt man nach nur zwei Stunden Flug in ein ganz anderes Land. Von dem sehr touristischen Cancun ins sehr ländliche und einfache Alajuela... 

Aber der Ausflug zum Wasserfall erhöhte definitiv unsere Stimmung. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende. Kalle wollte selbstverständlich jede Einzelheit über unseren Ausflug wissen. Er saß schon auf der Terrasse und wartete auf uns. (Leider) musste man an dieser vorbei um zum Zimmer zu gelangen. Also es gab keinen Weg vorbei an PapaKalle :-) 



Bootstour


Am zweiten Tag organisierte uns PapaKalle einen Bootsausflug. Wir fuhren mit einem befreundeten "Kapitän" einen Fluss entlang, um viele Tiere zu beobachten. Es war nicht gerade billig (insgesamt ca. 120 $), aber dafür hatten wir ein ganzes Boot nur zu viert. Also ein Exklusiv-Tripp sozusagen :-) Ich kann euch leider nicht mehr genau sagen, wo der Fluss war aber es war sehr hoch im Norden. Nördlicher als La Fortuna. Aber diese Touren werden wirklich überall angeboten :-) 

Es gab auch Ananas ! Immer diese Ananas

Alle Touristen fuhren flussabwärts und wir nahmen den Weg fluassaufwärts. So waren wir tatsächlich ganz alleine und hatten die Landschaft nur für uns. Über 1,5 Stunden schipperten wir auf dem Fluss entlang und konnten unzählige Tiere erblicken. Besondere Tiere. Seltene Tiere. Es war einfach nur WOW.


Ab und an stiegen wir aus und stapften durch den Dschungel am Flussufer. Ich denke nicht, dass an der normalen Touri-Tour das auch gemacht wird... Es war sehr abenteuerlich.... Im angrenzenden Dschungel gab es viele Affen, Vögel, Frösche und Pflanzen etc. zu beobachten. Unter anderem der Quetzal. Costa Ricas geheimnisvoller Göttervogel. Man braucht wirklich Glück ihn sehen zu dürfen. Er thronte weit oben in einem Baumwipfel aber er war es.... Wir stolperten weiter durch das Dickicht und konnten so die scheuen Tiere erhaschen. 


Geier 

Kaiman











Es saß beispielsweise ganz unscheinbar ein kleiner blauer Vogel direkt am Ufer ganz nah unseres Bootes. Ein Eisvogel, oder so ähnlich... Aber auch Kaimane und Leguane und ein Chamäleon kreuzten unseren Weg. Und zum Schluss konnten wir dann auch ein Faultier erkennen. Es war ein wirklich wundervoller Tag.

ein Faultier

der kleine blaue Eisvogel???


Noch ganz euphorisiert von der Bootstour ging es zurück zu PapaKalle. Auf dem Weg dorthin erblickten wir am Straßenrand plötzlich ein paar Nasenbären. 

Seht sie euch an, sind die nicht goldig!?!?!?
Ich sag euch die sind sooooo süß und putzig. Man möchte sie am liebsten knuddeln und streicheln und mitnehmen. Es waren schon ein paar wenige Touristen dort und fütterten die kleinen Tiere. Wenn ihr das auch vorhabt, dann bitte NUR mit Bananen oder anderem Obst. Es gibt viele Deppen, die die Tiere mit Chips füttern und die Tüten dann einfach am Straßenrand liegen lassen. Wir hatten glücklicherweise noch einige Bananen im Auto. Die Nasenbären waren ganz wild darauf und einfach nur zuckersüß :-) 

Meine Birkenstocks dürfen NIE fehlen!

Sie sind so vorsichtig und scheu, ihr braucht keine Angst vor Ihnen haben. Aber dennoch solltet ihr achtsam sein. Mir passierte es leider, dass ich eine Sekunde nicht aufgepasst habe und die Banane etwas zu spät losließ. Da hatte ein dickerer gieriger Nasenbär die Banane gepackt und leider auch gedacht, dass mein Daumen dazugehört. Er biss mich in den Finger und ich fing an zu bluten. Es war allerdings nicht so dramatisch wie es jetzt vielleicht klingt. Aber trotzdem sollte man ins Krankenhaus... So ist zumindest die Anweisung von unserer Hausärztin gewesen. Nunja.... und wie kommt man jetzt von der absoluten Pampa mit Schotterstraßen schnellstmöglich in ein Krankenhaus??? Genau... gar nicht.

Wir fuhren zurück in Richtung Allajuela und schauten auf Landkarten, ob dort ein Krankenhaus eingezeichnet war. Nach mehrmaligen "nach dem Weg Gefrage" erreichten wir Stunden(!) später ein Krankenhaus. Es war mitlerweile schon dunkel. Dort sprach kaum einer Englisch. Aber alle waren unglaublich bemüht uns zu helfen. Die Leute dort waren einfach so freundlich und hilfsbereit. Behandelt wurde ich letzten Endes von einem costaricanischen McDreamy. Das war dann das I-Tüpfelchen von einem tollen Tag.



Monteverde (und La Fortuna)


Am dritten Tag hatten wir beschlossen uns auch ein Auto zu mieten. Mit dem öffentlichen Bus wird das nie funktionieren!! Wir kämen nicht mal von dem Hostel von PapaKalle weg. Die Verkaufsmasche von PapaKalle hat also prima geklappt :-) Aber ich bereute es keine einzige Sekunde auf unserer 3-wöchigen Reise durch Costa Rica. Im Gegenteil, wir waren so froh unseren Jimny zu haben, dass wir fast weinten, als wir ihn abgaben. :-) Übertrieben gesagt natürlich.

Mit dem Jeep (Ich empfehle euch unbedingt ein Auto mit Allrad zu mieten!!!) ging es dann weiter nach Monteverde. Auch einem Ziel, von dem ich schon so viel gehört und gesehen habe. Ich war sehr gespannt. Auf dem Weg von Alajuela nach Monteverde mussten wir eine Zwischen-Nacht in La Fortuna einlegen. Dort könnt ihr wunderbar wandern und den Vulkan besichtigen. Dies ließen wir allerdings aus... Das Wetter war nicht besonders einladend. Regnerisch und trüb. Aber wir stärkten uns noch mit diesem leckeren Sandwich. Generell ist es sehr sehr teuer in einer Restaurant zu gehen oder einfach mittags einen Snack zu kaufen. Aber dieses hier war wirklich lecker und die Bananenchips der Wahnsinn :-) 



Wir fuhren am nächsten Tag gleich weiter nach Monteverde. Der Weg dorthin war zu 99,99 % eine Schotterstraße. Darum dauerte der Weg auch so lange. Aber die Aussicht war einfach fantastisch. Diese landschaftliche Vielfältigkeit hat uns sehr beeindruckt. 


Mit Nackenhörnchen wie zwei Omis unterwegs.
Und eigentlich hätten wir noch einen Sport-BH gebraucht für die Straßen




Die Landschaftliche Vielfalt kommt hier bei den Bildern gar nicht so gut raus. Jedoch könnt ihr bei dem unteren Bild sehr gut erkennen, dass beispielsweise auf der einen Seite vom Berg eine total kahle und fast wüstenartige Landschaft zu sehen ist. Fahrt ihr ein paar Meter weiter und biegt um eine Kurve, ist auf der anderen Seite des Berges eine fruchtige und saftige grüne Vielfalt zu erblicken! Es war sehr beeindruckend und packend! Landschaftlich hat dieses Land so viel zu bieten. Ihr habt das Gefühl an der einen Stelle in Irland mit den schönen grünen Feldern mit vielen Kühen zu stehen und dann wieder in Texas im eher wüstenartige Klima.


Nach mehreren Stunden Fahrt kamen wir dann endlich an unserem Hotel in Monteverde an. 



Hotel Las Orquideas Monteverde

Als wir dort in unserem Tags zuvor gebuchten Hotel ankamen, waren wir einfach nur glücklich. Das Hotelzimmer war wunderschön und der Ort war auch lebhaft und sauber. Es waren auch mehr Touristen unterwegs als die zwei drei Leute an den Tagen zuvor. Die Sonne schien und es war einfach traumhaft. Das Frühstück mit Waffeln, Eiern und Obst war inklusive und einfach perfekt. Die Lage von dem Hotel war ebenfalls ein 6er im Lotto. Ihr könnt von dort in die "Schlucht" schauen und habt einen fantastischen Blick über Santa Elena und Monteverde. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Der Preis pro Nacht lag bei 70,00 $. Allerdings war Ostern und zu dieser Zeit ist immer viel los... Leider hatte das Hotel nur ein freies Zimmer für eine Nacht. Darum hatten wir ein straffes Programm. 



Die Aussicht von unserem Hotel aus
Der kleine "Steg" gehörte zu unserem Hotel

Wir kamen am Nachmittag an und es ging gleich weiter in den Nationalpark. Der Plan war, die Hängebrücken (Skywalk). Ich kann das wirklich nur jedem wärmstens ans Herz legen. Geht am Besten am Nachmittag (16:00 Uhr). Wir waren um diese Uhrzeit ganz alleine unterwegs und es war angenehm von den Temperaturen. Ihr könnt die spektakuläre Aussicht und einfach das Gefühl der Freiheit alleine erleben. Auch für Leute mit Höhenangst ist das machbar. Meine Reisebegleiterin war sehr Tapfer an den zwei Tagen. Sie hat ziemliche Höhenangst, aber hat den Skywalk und die Canopy Tour mit Bravour gemeistert!!!

Hier seht ihr ein paar Bilder. Es gab mehrere Brücken, ich glaube so ca. 11 Stück. Also ihr seid schon ein bisschen unterwegs :-)






Eines meiner Lieblingsbilder

Am nächsten Tag wurden wir sehr früh abgeholt. Es ging weiter zur Canopy Tour. Es gibt viele verschiedene Anbieter. Wir hatten ein Kombipaket was die Hanging Bridges und die Canopy Tour beinhaltete. Für $ 70,00 im Selvatura Adventure Park.
Canopy war richtig richtig cool. Wenn ihr ankommt, bekommt ihr einen Sicherheitsgurt und einen Helm aufgesetzt. Anschließend müsst ihr einen kleinen Fußweg bestreiten bis ihr zum ersten Stop ankommt. Dort bekommt ihr eine Einweisung auf Englisch. Danach geht es auch schon los. Auf dem Foto seht ihr, wie man sozusagen "in den Seilen hängt" :-)



Es war wirklich das Beeindruckendste an Aktivitäten was ich in Costa Rica erlebt habe. Erstens hat es super viel Spaß gemacht und zweitens ist es so ein tolles und freies Gefühl im Regenwald von Baum zu Baum "zu schweben". Ihr habt eine atemberaubende Aussicht und ihr werdet es garantiert nicht bereuen. Die ersten zwei/drei "Bahnen" seid ihr vielleicht noch ein bisschen unsicher und müsst euch erst an die Position die ihr einnehmen müsst gewöhnen, aber dann nach und nach wird es leichter und einfach nur WOW. Es gibt auch zwei "Bahnen" in denen ihr zu zweit fahren müsst, da die Strecke sehr lange ist. Aber gerade das war der Wahnsinn. So unzählige Weiten unter euch. Die ganzen Bäume, das Grün und einfach der Regenwald und die Tatsache dass es in Costa Rica ist, hat mich einfach umgehauen.

Ganz am Schluss gibt es noch die Chance einen kleinen Bungeesprung zu machen. Ich stand einfach plötzlich auf der Plattform ohne zu wissen wie mir geschah. Da schubste mich der Guide auch schon runter und ich fiel.... und fiel und fiel...

Ich weiß Eigenlob stinkt, aber ich war schon ein bisschen Stolz, dass ich mich das getraut habe .... :-)


Am nächsten Tag ging es weiter nach Samara. Aber davon werdet Ihr im zweiten Teil meines CostaRica Reiseberichtes erfahren.




1 Kommentar:

  1. Wow, das hört sich nach einer wundervollen Reise an. Die Bilder sprechen schon für sich . Respekt ob ich mich da durch gehangelt hätte ? Bin mir nicht sicher ;) die Aussicht im Nationalpark ist ja der Wahnsinn- toll toll- Danke für den tollen Post !!!
    Liebste Grüße
    Tascha
    Taschasdailyattitude.blogspot.de

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